Jersey oder French Terry – wo liegt eigentlich der Unterschied?

Jersey oder French Terry – wo liegt eigentlich der Unterschied?

Als ich mit dem Nähen angefangen habe, habe ich ewig recherchiert und mich oft gefragt: Jersey oder French Terry? Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Mit diesem Beitrag möchte ich euch von meinen Erfahrungen erzählen.

Jersey

  • eher dünn und leicht

  • auf der Rückseite glatt

  • weich und dehnbar

  • fällt weich und hat eher wenig Stand

French Terry

  • etwas dicker als Jersey

  • auf der Rückseite kleine Schlingen

  • etwas stabiler und griffiger

  • hat etwas mehr Stand

Wenn ihr bei den jeweiligen Produkten meine Empfehlungen zum Vernähen gelesen habt, habt ihr vielleicht schon bemerkt, dass mit beiden Stoffarten unglaublich viel möglich ist. Ich finde, am besten entscheidet man zuerst, was man nähen möchte, und schaut dann, welche Stoffart dafür am besten geeignet ist.

Aus French Terry näht man typischerweise Pullover, Hoodies oder Jogginghosen. Jersey wird häufig für T-Shirts, Leggings, Kleider oder Bodys verwendet. Man kann also sagen, dass Jersey eher ein Stoff für die wärmeren Tage ist, während sich French Terry besonders gut für die Übergangszeit oder kühlere Tage eignet.

Aus meiner Erfahrung muss man sich aber nicht immer strikt an diese Einteilung halten. Ich nähe zum Beispiel sehr gerne Kleider aus French Terry, wenn sie etwas mehr Stand haben sollen. Auch für ein lässiges Oversize-T-Shirt oder coole Shorts eignet sich French Terry wunderbar.

Ihr seht: Es gibt nicht die eine richtige Wahl. Sowohl Jersey als auch French Terry sind tolle Stoffe, und am Ende kommt es vor allem darauf an, was ihr nähen möchtet und welchen Look ihr erzielen wollt.

Wenn ihr euch unsicher seid, dürft ihr mir jederzeit schreiben. Ich unterstütze euch gerne bei der Stoffwahl und stehe euch mit Rat und Tat zur Seite, damit euer Nähprojekt gelingt. 😊